North Carolina

Outer Banks im Mai 2014

Von Duck bis Cape Hatteras

Am Memorial Day (26. Mai 2014) fuhren wir nach Duck auf den Outer Banks. Unser Hotel war das Hampton Inn. Duck ist ein langgezogener Ort, der sich über einige Meilen im Norden der Insel erstreckt. Hinter Duck kommt nur noch Corolla und dann die Wildnis. Dass in Duck kein Bär tanzt, war uns klar, aber es gibt dort und in Corolla ein paar nette Lokale, in denen man gut essen kann.

Das Wetter während unseres Aufenthaltes war super und so konnten wir lange Strandspaziergänge unternehmen. Der Strand war absolut sauber und neben Delphinen, die morgens direkt vor uns an der Küste geschwommen sind, konnten wir noch Krebse, allerlei Fische und einen Rochen beobachten. Der Rochen wurde an den Strand gespült und hat dann mit aller Kraft versucht wieder ins Meer zu gelangen, was ziemlich schwierig für ihn war. Er hat es dann im letzten Moment und nach mehreren Fehlversuchen, die ihn viel Kraft gekostet haben müssen, doch noch geschafft.

An einem Tag starteten wir zu unserer Outer Banks Tour. Von Duck ging es über Kitty Hawk, Nags Head nach Cape Hatteras. Unser erster Stop war der zum National Seashore Park gehörende backsteinerne Leuchtturm Bodie Island, wo wir noch 2 Karten für die nächst erreichbare geführte Tour bekommen konnten und daher nur 15 Minuten Wartezeit zu überbrücken hatten.

Nach der Tour fuhren wir die Küstenstraße entlang bis Cape Hatteras und besichtigten den dortigen Leuchtturm, den man von seiner ursprünglichen Stelle weiter ins Land verschoben hatte, da das Meer im Laufe der Jahre den zuerst gewählten Standort inzwischen überflutet hat.

Beide Besichtigungen waren sehr interessant und mit vielen Informationen gefüllt. Von den Leuchttürmen - deren Auf- und Abstiege wegen der vielen Treppen etwas beschwerlich waren - hatte man tolle Ausblicke. Gerne wären wir auch noch auf die nächste Insel nach Ocracoke gefahren. Da diese Insel nur mit einer Fähre zu erreichen ist, haben wir uns jedoch entschieden darauf zu verzichten, da wir nicht abschätzen konnten wie lange die Hin- und Rückfahrt sowie die Besichtigung des dortigen Leuchtturms dauern würden.

Zum Abschluss des Tages waren wir im Black Pelican in Kitty Hawk und haben dort etwas gegessen, wo auch schon die Gebrüder Wright zu Gast waren.

Gut gegessen haben wir während unseres Aufenthaltes ebenfalls in Duck im Roadside und in Corolla im La Dolce Vita. Eine nette kleine Strandbar haben wir bei unseren Strandspaziergängen im Sanderling Resort entdeckt.

 

Das Gebrüder Wright Memorial in Kitty Hawk

Wilbur und Orville Wright

Erster Flug

Fluggerät

Gebrüder Wright Memorial

Gelände

Memorial

Kitty Hawk und das Gebrüder Wright Memorial

Kitty Hawk ist aufgrund der ersten Flugversuche der Gebrüder Wright bekannt. Somit führte einer unserer ersten Wege auf den Outer Banks zu dem Gebrüder Wright National Memorial. Da es sich hierbei um einen Nationalpark handelt gibt es auch ein Visitorcenter. Ein Ranger führte in der Halle anhand der in Originalgrösse nachgebauten Fluggeräte in die Geschichte des Fliegens ein, was sehr interessant war.

Outer Banks im August 2015

Ferienhaus

Hummer

Fahrt zu den wilden Pferden

Wilde Pferde mit Vögeln

Sanddüne

Delphin

Im August 2015 waren wir noch einmal auf den Outer Banks. Wir haben bei Twiddy ein Haus in Strandnähe zwischen Duck und Corolla für eine Woche gemietet. Das Haus war toll und wir haben uns sehr wohlgefühlt. Der Strand war 5 Minuten zu Fuß entfernt und es gab auch einen Community Pool.

An einem Tag haben wir eine Tour zu den Wild Horses mit Hummer Adventure Tours gemacht und hatten viel Spaß dabei. Wir konnten einige der wilden Pferde sehen und dauch diejenigen, die Vögel auf ihren Rücken trugen.

An einem weiteren Tag sind wir zu den großen Sanddünen nach Nags Head gefahren. Die großen Sanddünen befinden sich im Jockey’s Ridge State Park und man kann dort einfach mit dem Auto hinfahren. Es gibt einen großen Parkplatz, ein Visitor Center und Waschmöglichkeiten. In den Sanddünen kann man umherlaufen, was wir allerdings als etwas anstrengend empfunden haben.

Einen weiteren Ausflug machten wir nach Manteo, wo wir mit Captain Jonny’s Dolphin Tours zur Delphinbeobachtung fahren wollten. Wir hatten die Nachmittagstour gebucht und sahen 6-8 Delphine. Bis der Captain sie gefunden hatte, verging allerdings einige Zeit. Die Tour war informativ und unterhaltsam.

Boone im August 2015

Von Fayetteville, WV nach Boone, NC

Mast General Store

Mast General Store in Boone

Warenangebot im Mast General Store

Auf unserer Tour am 8. und 9. August 2015 von Fayetteville (West Virginia) durch die Blue Ridge Mountains und einer kurzen Fahrt auf dem Blue Ridge Parkway machten wir Station in Boone (North Carolina). Wir hatten noch ein Zimmer in einem Comfort Suites bekommen und kamen am Nachmittag an. Boone ist ein Touristenort und die Hotelpreise sind hoch. Das Zimmer war groß, sauber, ruhig, gemütlich und auch das Frühstück am nächsten Morgen war gut.

Da ich einmal in einen Mast General Store wollte (der Original Mast General Store ist in Valle Crucis, aber da wollten wir nicht mehr hinfahren) fuhren wir nach Downtown Boone und verbrachten erst einmal mehr als eine Stunde in dem Store. Es gab allerlei in den Körben und Regalen zu sehen. Wir kauften Marmelade, eine Steak- und Blueberry Sauce.

Nach unserem Besuch im Mast General Store hatten wir ganz schön Hunger und das Lokal (The Lost Province), das ich ausgesucht hatte, war gleich um die Ecke. Neben dem selbstgebrauten Bier (wir entschieden uns für das Koelsch – was aber nicht wie Kölsch schmeckte) gab es dort eine super leckere Pizza. Das war die beste Pizza, die ich bisher in den USA gegessen habe. Zum Nachtisch bestellten wir noch Apfel-Blueberry Pie mit Eis was auch sehr lecker schmeckte. Jedenfalls war es in dem Lokal – trotz der Lautstärke und der spielenden Band - sehr nett.

Grandfather Mountain

Eingang
Swinging_Bridge_2
Swinging-Bridge
Trail-Schild
Weg_2
Weg

Am nächsten Morgen rappelte der Wecker um 7:00 Uhr, denn wir wollten früh bei der Swinging Bridge im Grandfather Mountain Park sein. Es hat auch alles funktioniert. Als wir dort oben gegen 9:30 Uhr ankamen, waren noch nicht viele Leute da. Wir konnten ungestört über die höchste Hängebrücke der USA und die Felsen gehen. Leider zog sich der Himmel zu, so dass wir den schönen Blick, den man von da oben haben soll, nicht hatten.

Nach einem Blick auf die Trail-Map entschlossen wir uns den Grandfather Trail zu gehen, aber nur bis zum Attic Window. So war zumindest der Plan, denn zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht so genau was uns erwartet. Da waren zwar Leitern auf dem Trail eingezeichnet und er war als schwierig eingestuft, aber mehr wussten wir darüber nicht. Zugegebenermaßen hatten wir uns darüber auch nicht richtig informiert. Wir wussten nur, dass es einen Grandfather Mountain Park und die Swinging Bridge dort gibt.

Weg nach oben

Leiter

Weg nach unten

Die Leitern hatten es in sich und die eine oder andere Stelle war auch kniffelig, aber die Leitern waren alle in einem guten Zustand und sehr stabil. An einigen Stellen waren zudem Seile angebracht, um steile Stellen am Fels überwinden zu können. Wir entschieden dann am MacRae Peak mit dem Blick auf die Uhr, dass wir nicht bis zum Attic Window weitergehen, sondern den Underwood Trail nehmen und zurück zum Parkplatz gehen. Der Unterwood Trail war weniger schwierig, als der andere, steilere Weg zum MacRae Peak. Es gab nur eine Leiter, aber dafür musste man aufpassen, weil es durchs Unterholz ging und es auf den Baumwurzeln sehr glitschig war.

Für die ca. 6 km haben wir 2 Stunden benötigt. Auch wenn die Sicht nicht so berauschend war, so war der Trail ein tolles Erlebnis!

Diese Wanderung war eine der tollsten, die wir je gemacht haben.